Die Familie Weiser

Vernissage 

Am Freitag, den 9. November, war es soweit: Die Gedächtnisausstellung für Martha und Karl Weiser wurde in der Berchtoldvilla eröffnet.

Im ersten Stock wurden Arbeiten vom Maler Karl Weiser präsentiert, aufgeteilt in verschiedene Bereiche (Aspekte) des Lebens der Familie: von den Reisen über die Kinder und Enkelkinder, die Weiser porträtiert hat, bis hin zu den Arbeiten, die seinen tiefen christlichen Glauben widerspiegeln.

Vernissage 

Im weißen Raum wurden Martha Weisers unermüdliche Taten mithilfe von Textafeln widergespiegelt. Ihre Ideen haben bis in die heutige Zeit positive Auswirkungen auf unser soziales Leben. Martha Weiser schaffte es, diese kollektiven Lebensmuster aufzubrechen – eine einzelne Person, die so viele festgefahrene soziale Strukturen mit ihrem modernen Denken verändern konnte.

Im Erdgeschoss wurde zur gleichen Zeit die Ausstellung „Im Dialog mit Martha und Karl Weiser“ präsentiert. Die Künstler der art BV Berchtoldvilla setzten sich mit den beiden höchst interessanten Persönlichkeiten auseinander. und entstanden die Ausstellung „Im Dialog“

Eröffnet wurde die Ausstellung von Claudia Defrancesco. Die Präsidentin der art BV und Dipl.-Ing. Wolfgang Weiser, der Sohn von Martha und Karl Weiser, sprachen einleitende Worte und ermöglichten so einen einmaligen Blick in das Leben dieser beiden Menschen. Verschiedene Wegbegleiter gaben den Besuchern einen Einblick in das Leben und Wirken dieses Ehepaares. 

Eine Kuratorenführung,  mit einem persönlichen Blick in die Vergangenheit

Am Samstag, den 24. November, fand die Kuratorenführung durch die Ausstellung statt. Die Kuratorin der Ausstellung „Im Dialog mit Martha und Karl Weiser“, Mag. Christiane Pott-Schlager, begrüßte die Gäste und stellte die Objekte und Künstler vor.

Christiane gab den Besuchern einen Überblick über die gesamte Ausstellung im Haus und gab einen Einblick in die wichtige Verbindung der Berchtoldvilla und der Familie Weiser. 

Die Führung wurde im ersten Stock von Dipl.-Ing. Wolfgang Weiser übernommen. Er gab uns wieder interessante Einblicke in das Leben und Wirken seiner Familie in der Berchtoldvilla – viele Anekdoten, die uns die damalige Zeit näherbrachten, darunter unter anderem die Entstehung des Deckenfreskos im Karl-Weiser-Raum. Eine absolut sehenswerte Ausstellung, die uns in das Leben dieses Ehepaars versetzt und uns eine inspirierende Frau näherbringt.

In meiner Installation nehme ich Bezug auf den Pioniergeist der Frau Weiser und ihr unermüdliches gesellschaftliches Engagement.

Die Werkbeschreibung zur Installation „Kollektive Wahrnehmung“

„Ich lasse mich nicht gehen, habe viele Ideen, bin aber auch empfindsam und ganz sicher keine Emanze. Ich glaube, ich bin ein Pionierin.“
Diese Aussage und Lebenseinstellungen der Martha Weiser wurden in der Installation thematisiert und mithilfe von symbolischen Aussagen widergespiegelt.

Die Taschen als Symbol für die Weiblichkeit stehen im Mittelpunkt, erst bei genauerer Betrachtung und mithilfe der Spiegel kommen die Bilder zum Vorschein. Der Blick in eine vergangen Zeit. Tapetenmuster im Hintergrund fungieren als Sinnbild für die kollektiven Erfahrungsmuster dieser Zeit, die Martha Weiser erfolgreich durchbrach und durch neue Zeichen ersetzte. Der Adler steht für ihrer politischen Arbeit und die Fliegerhaube steht als Symbol für ihre Pionierarbeit in den vielen Bereichen unserem sozialem Leben.

Teilnehmende KünstlerInnen: Vida Bokal-Neugebauer, Erich Huber, Barbara Kubitschek- Bulian, Christiane Pott-Schlager, Marlene Schaumberger, Thomas Schwarzenbacher

Ausstellungsdauer:   10. November – 20. Dezember 2018  

Zusatzveranstaltungen

Do 20. Dez. 2018, 18:00 Uhr – Weihnachtsfeier BV & friends

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