Nach meiner Ausstellung in Florenz (Flyer Art Gallery) erschien ein ausführliches Künstlerporträt in der italienischen Kunstzeitschrift La Toscana Nuova.
Als ich vor wenigen Tagen einen Brief aus Italien öffnete, ahnte ich nicht, welche Freude mich erwartete. Zwischen den Seiten der aktuellen Ausgabe der La Toscana Nuova entdeckte ich eine ganze Doppelseite über meine künstlerische Arbeit – ein Moment, der mich tief berührt hat.

Der Brief aus Italien
Manchmal zeigt sich die Bedeutung einer Ausstellung erst lange nach ihrer Eröffnung.
Nach meiner Teilnahme an der internationalen Gemeinschaftsausstellung in der Flyer Art Gallery in Florenz erreichte mich vor wenigen Tagen ein Brief aus Italien. Beim Öffnen des Kuverts hielt ich die aktuelle Ausgabe der La Toscana Nuova Nr. 6 in den Händen. Beim Durchblättern erwartete mich eine besondere Überraschung: Eine ausführliche Doppelseite widmet sich meiner künstlerischen Arbeit.
Solche Momente sind für eine Künstlerin etwas Besonderes. Sie zeigen, dass Begegnungen, die während einer Ausstellung entstehen, oft weit über die eigentliche Präsentation der Werke hinausreichen.
Die Begegnung in Florenz
Die Ausstellung in Florenz bot nicht nur die Möglichkeit, meine Arbeiten einem internationalen Publikum zu präsentieren, sondern eröffnete auch zahlreiche Gespräche mit Kunstschaffende, Kuratoren, Journalisten und Besucher.

Zu diesen Begegnungen gehörte auch das Kennenlernen von Daniela Pronesti, Chefredakteurin der italienischen Kunst- und Kulturzeitschrift La Toscana Nuova.
Im Mittelpunkt unseres Gesprächs standen weniger einzelne Bilder als vielmehr die Gedanken, die meine künstlerische Arbeit prägen. Wir sprachen über die alpine Landschaft als Inspirationsquelle, über Heimat als lebendige Energie und über die Verbindung zwischen Mensch, Tier und Natur, die sich wie ein roter Faden durch viele meiner Werkserien zieht.
Ebenso interessierte sie mein Arbeitsprozess. Meine Bilder entstehen nicht nach einem festen Konzept. Sie beginnen mit einer inneren Vorstellung von Farbe, Atmosphäre und Spannung. Erst wenn dieses Bild im Kopf vollständig gewachsen ist, beginnt die eigentliche Arbeit auf der Leinwand. Intuition ist dabei der Ausgangspunkt jeder neuen Arbeit.
Dass aus diesem Gespräch ein ausführliches Künstlerporträt entstehen würde, war zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar.
Umso größer war die Freude, die fertige Ausgabe nun in den Händen zu halten.
In ihrem Beitrag beschreibt Daniela Pronesti nicht nur meinen künstlerischen Werdegang, sondern setzt sich intensiv mit den Themen auseinander, die meine Arbeiten bestimmen. Sie beleuchtet die Rolle der alpinen Landschaft, die Bedeutung von Tradition, Mythen und Natur sowie die Verbindung von weiblichen Figuren und Tierwesen als Ausdruck einer gemeinsamen Kraft und Identität.
Ebenso finden meine Tätigkeit als Leiterin des KinderAteliers, meine Arbeit als Kulturmanagerin sowie verschiedene Werkserien ihren Platz im Porträt.

Mehr als eine Veröffentlichung
Als Künstler wünsche ich mir, dass meine Arbeiten nicht nur betrachtet, sondern auch verstanden werden. Kunst entsteht für mich aus Beobachtungen, Erfahrungen und einer tiefen Verbundenheit mit meiner Heimat. Wenn diese Gedanken auch außerhalb des eigenen kulturellen Umfelds wahrgenommen werden, ist das eine besondere Form der Anerkennung.
Der Artikel in La Toscana Nuova zeigt, dass Themen wie Natur, Identität, Herkunft und Energie universell verstanden werden können. Gerade darin liegt für mich die Kraft der Kunst: Sie schafft Verbindungen über sprachliche und geografische Grenzen hinweg.
Mein herzlicher Dank gilt Daniela Pronesti für ihre aufmerksame Auseinandersetzung mit meiner Arbeit sowie dem gesamten Team der La Toscana Nuova für diese Veröffentlichung.
Florenz wird für mich deshalb nicht nur als Ausstellungsort in Erinnerung bleiben, sondern auch als Ort einer Begegnung, aus der ein besonderer Dialog über Kunst entstanden ist.
Ich freue mich sehr, dass meine Arbeiten nun in der italienischen Kunst- und Kulturzeitschrift La Toscana Nuovavorgestellt wurden und dort einem kunstinteressierten Publikum begegnen dürfen.

