Start der Ausstellung „Cuts“

 

 

Die Ausstellung „Cuts“ wurde mit einer Performance eröffnet. Die Organisation übernahmen Studierende der Universität Mozarteum unter der choreografischen Leitung von Ruth Burmann und der musikalischen Leitung von Philipp Lamprecht.

 

Kurz bevor die Performance die Ausstellungseröffnung einleitete, konnte man die Spannung im Raum schon spüren. Musik ertönte, zwei Darstellerinnen begannen im Eingangsbereich eine Catwalk-Choreografie und lotsten dann die Besucher in den zweiten Stock. Dort wurde der Catwalk verlängert und um zahlreiche Darsteller erweitert. Der Catwalk verzauberte die Besucher und brachte sie zum Nachdenken – eine perfekte Hinleitung zu den Exponaten. Man empfand sich als Besucher nicht nur in der Rolle des Zuschauers, sondern war mittendrin. Darsteller kamen von links und rechts zwischen dem Publikum hindurch in den nächsten Raum.

Catwalk

Die Performance setzte sich aus 4 Stücken zusammen und bespielte die ganze Berchtoldvilla. Bezug nahm die Darbietung auf künstlerische Werke, die in der Ausstellung „Cuts“ gezeigt werden.

 

Der erste Akt „Nur eine“ war eine kritische Auseinandersetzung mit Schönheitsidealen unserer Zeit. Inspiriert wurde sie von den Bildern von Asma Kocjan und Monika Hartl.

 

Der zweite Teil „Mondrian on the Beach“ bezog sich auf die Arbeiten von Kurt Bogensberger.

Bogensberger

 

Yves Saint Laurent wurde von dem Maler Piet Mondrian inspiriert und entwickelte eine komplette Kollektion mit durchschlagendem Erfolg.

 

cut 2

Die Performance des dritten Aktes „Modebusiness, Selbstdarstellung oder Freude am eigenen Sein?“ wurde im Dachgeschoss der Berchtoldvilla präsentiert, inspiriert von den Werken der Künstlerin Elisabeth Maurischer „Tiere und Menschen schmücken sich gerne“ und von Sylvia Mehnert-Kalenda mit der Serie „Lagerfeld“. Der Konflikt wurde sichtbar gemacht. Die verschiedenen Perspektiven der  Mode-Konsumenten, der Managerriege und der Produktionsmitarbeiter eines Labels trafen in dieser Szene aufeinander. Und doch wurde ein gemeinsamer Nenner, eine Verbindung erarbeitet: der Traum vom Tanz im schönen Kleid – über Zeit und Raum hinweg.

cat4

Die „Verführung“ nahm Bezug auf die gleichnamige Arbeit von Brigitte Hauck- Delmondo. Gleichgültig, was Mann und Frau tragen, es soll in den Gedanken der Nacktheit seines Gegenübers verführen. Der Widerspruch, durch Kleidung Nacktheit zu suggerieren, wurde deutlich gemacht.

Eröffnungsrede

Die zahlreichen Gäste wurden von Karin Schoeber begrüßt. In der Eröffnungsrede wurden alle beteiligten Künstler kurz mit ihren Gedanken zu den Arbeiten von den beiden Kuratorinnen Karin Puchinger und  Anna Lisa Hilzensauer vorgestellt. Die Ausstellungseröffnung war ein Erfolg und begann beeindruckend. Zahlreiche interessierte Besucher waren in die Berchtoldvilla gekommen, man spürte eine kreative Stimmung in den Räumen und in allen Stockwerken wurde lebhaft über die einzelnen Exponate und deren Wirkung diskutiert.

Zusatzveranstaltungen:

Mi 18.05.2016 19 Uhr: Lesung  mit Gerlinde Weinmüller

Sa. 11.06.2016 11 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit ➡️ mir

Öffnungszeiten der Berchtoldvilla:

Di,Mi,Do: 13:00- 17:00 Fr: 14:00-18:00 Uhr / Sonn- und Feiertage geschlossen

dfg
Linksammlung:

Kultplan / artmagazin / Schule des Sehens /   Falter / Event

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