Erinnerungen an die Hochzeit von Gstatt in Öblarn
Beim Böllerschuss zum Start der Hochzeit von Gstatt tritt der Biddelmann in historischer Tracht aus dem Friedhofstor und lädt die Bewohner von Öblarn zur Feier ein. Die Erzählungen über die Hochzeit von 1821 erinnern die Einheimischen an ihre Ahnen und die Bedeutung dieses historischen Ereignisses. Die bewahrten Kleider der Altvorderen inspirieren alle dazu, an der Feier teilzunehmen.

Das Aufgebot beginnt mit den Worten: „Gott grüß enk, Mannerleid und Frauen aus der Umgebung und von weiter fern. Wann ich den Augen darf braun kann ich mir Stolz erschaun. Sogar die höchsten Landesherrn.“
Diese Worte rufen die Vielfalt der Trachten und Dialekte im Öblarner Festspiel hervor und erinnern uns an die Wichtigkeit, unsere kulturelle Identität zu bewahren.

Die Geschichte von Paula Grogger und die Hochzeit lehrt uns, wie bedeutend es ist, unsere kulturellen Werte und Traditionen zu bewahren und weiterzugeben. In einer Zeit, in der die Globalisierung und Modernisierung voranschreiten, ist es entscheidend, unsere kulturelle Vielfalt zu pflegen und zu bewahren.

Wie können wir also unsere kulturelle Vielfalt und Traditionen in der heutigen Zeit bewahren? Indem wir sie aktiv leben, schätzen und weitergeben, können wir sicherstellen, dass die reichen Traditionen und Bräuche unserer Vorfahren auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben. Es liegt an uns, die Schätze unserer kulturellen Identität zu bewahren und zu feiern.

Im Atelier im Ku:L gewähre ich euch einen exklusiven Blick in meine Arbeit, insbesondere auf die ersten fertigen Arbeiten für die Festspiele von Öblarn und das Theaterstück „Das Aufgebot“.

Die Skizzenarbeiten geben bereits einen Vorgeschmack auf die kommenden Acrylarbeiten, die eine zweite Ebene der Geschichte offenbaren.

Mit den üppigen Acrylbildern halte ich einen Teil der Geschichte fest, während Linien eine weitere Schicht hinzufügen und einen neuen Teil der Hochzeit von Gstatt erzählen.

